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Neue Gates am Flughafen Mallorca

Pünktlich zur Sommersaison wurden die Gates im C-Bereich am Flughafen von Mallorca erweitert. Entlang des Weges zu den bereits vorhandenen Gates wurden neue Gatebereiche geschaffen, die nun die modernsten am Flughafen sind. Nach einem Zwischenspiel im alten Bereich des Flughafens, wo es teilweise übervoll war, wird der nun erweiterte C-Bereich von Air Berlin genutzt. Zusätzlich zu den bereits im D- und im Zentralbereich vorhandenen VIP-Lounges soll auch bei den C-Gates noch eine neue Lounge entstehen.

Flaute auf Mallorca

Die Hoteliers auf Mallorca melden für diesen Sommer schlechte Buchungszahlen. In einigen Orten soll die Auslastung der Hotels so niedrig sein wie schon seit zehn Jahren nicht mehr. Gewiss hat sich die Wirtschaftskrise negativ auf das Frühbucherverhalten ausgewirkt. Wer Kurzarbeitergeld bezieht oder nicht sicher sein kann, in einem halben Jahr noch einen Job zu haben, spart sich zunächst einmal die Buchung des nächsten Urlaubs. Wer den Urlaub dennoch bucht, hat auch Alternativen zu Mallorca oder Spanien. Vor allem Ziele in der Türkei oder in Ägypten zeichnen sich vielfach durch ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis aus. Hinzu kommt, dass auch Länder wie Ägypten in der Wahrnehmung der meisten Menschen inzwischen wieder als sichere Reiseziele gelten, nachdem die letzten tödlichen Anschläge auf Touristen dort Jahre zurück liegen. Im Gegensatz dazu war das bislang als sicher geltende Mallorca im Juli vergangenen Jahres von Bombenanschlägen der ETA betroffen. Zwei Polizeibeamte kamen dabei in der britischen Urlauberhochburg Palmanova ums Leben.
Auch die Anreise nach Mallorca ist teurer geworden. Flugschnäppchen, die es in der Nebensaison vor einigen Jahren noch für unter 20 Euro gab, sind jetzt deutlich seltener zu haben. Wer richtig billig fliegen will, muss die mitunter längere (und wieder Geld kostende) Anreise zu einem Provinzflughafen in Kauf nehmen. Hat man dann ein Billigticket ergattert, wird man von einigen der Low Cost Airlines über die Gepäckgebühr abkassiert. Schnell stellt man fest, dass die Utensilien für einen Mallorcaurlaub eben doch nicht in das Handgepäck passen. Meldet man das aufzugebende Gepäck aber erst am Flughafen an, kann es richtig teuer werden. Hinzu kommen weitere kreative Gebühren mancher Airlines wie Buchungsgebühren oder Gebühren für die Abwicklung praktisch aller Zahlungsmöglichkeiten. So mancher vermeintliche Billigflug wird so am Ende richtig teuer und hinterlässt Frust. So spart man sich den nächsten Kurztrip dann vielleicht lieber ganz.

Doch nicht nur äußere Faktoren spielen eine Rolle. Die Flaute – von Krise will ich noch nicht sprechen – ist zu einem guten Teil auch hausgemacht. Immer wieder wird die Gastronomie auf Mallorca bemängelt. Essengehen ist kein billiges Vergnügen auf der Insel. Würde die Qualität immer stimmen, ließe sich das vielleicht noch verschmerzen. Leider hat die Qualität – drücken wir es positiv aus – manchmal auch Optimierungspotenzial.
Ein besonderes Ärgernis ist auch diesem Jahr wieder die Situation bei den Mietwagen. Wurden die stark gestiegenen Preise im vergangenen Jahr noch mit der Verkleinerung der Mietwagenflotten als Folge der Wirtschaftskrise begründet, haben die Mietwagenanbieter in diesem Sommer bei den Preisen sogar noch eine Schippe draufgelegt. Leider sind dabei nicht nur die Preise für die Anmietung gestiegen. Immer beliebter wurde in den vergangenen Jahren die Abzocke bei der Tankfüllung. Dabei muss bei der Anmietung des Fahrzeugs der Tankinhalt gekauft werden. Es versteht sich von selbst, dass auch noch ein etwas höherer Literpreis als an der Tankstelle berechnet wird. Ist der Tank bei der Rückgabe des Autos noch gut gefüllt, freut sich der Autoverleiher. Schließlich muss er dann nur weniger Sprit nachtanken und verdient am nächsten Kunden umso mehr, dem wieder die volle Tankfüllung berechnet wird. Es gibt durchaus noch Autoverleiher, die dieses Geschäftsmodell nicht praktizieren. Sie sind aber seltener geworden und verlangen teils auch höhere Preise für das Auto selbst. Eifrig sägt die Branche also an ihrem eigenen Ast. Kam der Urlaub auf Mallorca richtig teuer, wird im nächsten Sommer vielleicht schon eine Pauschalreise in die Türkei gebucht. Die fehlende Mobilität lässt sich bei günstigem All Inclusive in der Hotelanlage wahrscheinlich sogar ganz gut verschmerzen.

Promenade am Abgrund

Wer hier in Calas de Mallorca auf der Promenade von der Cala Antena zu den Cala Domingos läuft, sieht gar nicht, dass der Fels längst vom Meer unterspült ist. Diesen Blick hat man nur, wenn man sich auf die andere Seite der Cala Antena begibt. Allzu beruhigend dürfte der Anblick jedenfalls nicht sein. Die Perspektive täuscht allerdings. Der Fels unter den Ferienhäusern ist derzeit noch intakt. Allerdings nagt die Brandung unaufhörlich am Untergrund. Bis es wirklich gefährlich wird, dürfte es jedoch noch eine ganze Weile dauern.

Stau am Mirador es Colomer

Wer jetzt in der Sommersaison die Halbinsel Formentor besuchen möchte, sollte dies möglichst in den Morgen- oder Abendstunden tun. Tagsüber nimmt die hohe Verkehrsdichte auf der einzigen Straße dem Besucher schnell den Spaß am Ausflug. Das Bild zeigt den Parkplatz am Mirador es Colomer. Das Foto wurde heute gegen 12.30 Uhr aufgenommen. Kreuz und quer parken Mietwagen und Ausflugsbusse. Vor dem Mirador gab es einen Rückstau, von dem auch die Besucher betroffen waren, die “nur” weiter zum Kap Formentor fahren wollten. Dort waren wir vorhin zwar nicht (das Mittagsessen wartete und wir waren schon oft genug am Kap). Erfahrungsgemäß ist dort die Parkplatzsituation aber noch angespannter als am Mirador. Den gutgemeinten Rat, die Halbinsel eher am Tagesrand zu besuchen, sollte man also durchaus beachten. Für die Wintersaison gilt dies natürlich nicht.

Strandschaden in Son Baulo

Vielleicht erinnern Sie sich noch an das heftige Unwetter, das vor drei Wochen über Mallorca niederging. Auf nicht wenigen Straßen stand das Wasser damals so hoch, dass man dort nur noch mit dem Boot fahren konnte. Der mit dem Sturm verbundene hohe Seegang hat aber auch an den Stränden seine Spuren hinterlassen. Hier schön zu sehen an der Playa in Son Baulo (bei Can Picafort), wo große Teile des im Winter aufgeschütteten Sandes nun einfach weg sind. Für die derzeit vergleichsweise wenigen Touristen auf Mallorca ist allerdings noch immer genügend Strand übrig.

Giant Yorkshire Puddings

Mit dem was wir gewöhnlich unter einem Pudding verstehen, haben die in Magaluf auf der Speisekarte angebotenen „Giant Yorkshire Puddings“ nichts zu tun. Zu diesem Gericht gehören Würste, Erbsen, fritierte Zwiebelringe und gebratene Kartoffeln oder Karoffelpüree – alles serviert mit Soße. Mitunter wird das Gericht auch mit geröstetem Schinken angeboten.
Wer seinen Urlaub in Palmanova oder Magaluf verbringt, wird in den dortigen Restaurants vor allem Gerichte finden, die auf die überwiegend britischen Urlaubsgäste ausgerichtet sind. Manches dieser Gerichte mag für unseren Geschmack ungewohnt erscheinen. Den englischen Touristen, die die Playa de Palma besuchen, ergeht es umgekehrt aber ebenso.

Pinienstrand in Puerto de Alcudia

Die Einsamkeit auf dem Foto täuscht. Ich musste schon ein wenig warten bis ich heute diese Aufnahme ohne Spaziergänger am Strand von Puerto de Alcudia machen konnte. Bald ist hier ohnehin Schluss mit der Ruhe. Sobald das Wasser warm genug für Badefreuden ist, wird dieser Strandabschnitt wegen seiner Schatten spendenden Pinien vor allem von den Mallorquinern stark besucht. Insbesondere am Wochenende findet man im Hochsommer hier kaum noch ein Plätzchen. Im Gegensatz zu den Touristen aus Nord- und Mitteleuropa bevorzugen die Einheimischen zwischen ihren Ausflügen ins Wasser den Schatten. Ich übrigens auch, wobei ich ja auch fast schon Einheimischer bin. Frieren tut man im Sommer auch unter den Pinien nicht.

Umweltzerstörung auf Mallorca

Meistens zeigen wir hier Ihnen schöne Bilder aus Mallorca, die Lust auf den nächsten Urlaub machen. Der Massentourismus, den nach wie vor die meisten Besucher der Insel nutzen, hat allerdings auch seine Schattenseiten, die vor allem die Natur Mallorcas zu spüren kommt. Besonders bedauerlich ist die Umweltzerstörung dann, wenn ihr noch nicht einmal eine Nutzung folgt, sondern lediglich hässliche Narben in der Landschaft verbleiben. Einen solchen Fall stellen die Cala Mitjana und die Cala Estreta im Nordosten von Mallorca dar. Ursprünglich sollten hier einmal Hotels gebaut werden. Das Projekt wurde wegen Wassermangels aber nie realisiert. Zuvor wurde noch eine überdimensionierte Straße in den Fels geschlagen, die heute keiner braucht.

Sa Pedruscada

Sa Pedruscada ist ein Ortsteil von Capdepera, zu dem auch Cala Ratjada gehört. Sa Pedruscada liegt zwischen der Cala Son Moll und Font de Sa Cala. Sandstrände findet man hier keine, weshalb größere Hotels fehlen. Seit einiger Zeit gibt es einen Küstenwanderweg, der den früheren Trampelpfad ersetzte. An Tagen etwas stürmischeren Wetters kann man hier eine beeindruckende Brandung erleben. Ist das Wetter schön (wie heute) wirkt das Wasser fast schon unnatürlich blau.

Capdepera von oben

Keine Wolke am Himmel trübte heute die Urlaubsfreuden auf Mallorca. Optimale Bedingungen also für das Foto, das Capdepera von oben zeigt. Capdepera sagt Ihnen nichts? Glaube ich nicht. Zu Capdepera gehören die bekannten Urlaubsorte Cala Ratjada und Cala Mesquida im Osten Mallorcas. Wer diesen Orten einen Besuch abstattet, fährt zumindest an Capdepera vorbei. Seit ein paar Jahren gibt es eine Umgehungsstraße, die die Fahrt durch die engen Straßen des Ortes erspart. Die Ortsdurchfahrt ist seitdem nur noch in eine Richtung möglich (nämlich von Cala Ratjada in Richtung Arta). Falls Sie mal Zeit haben, fahren Sie durch den Ort und statten Sie der Burg einen Besuch ab.